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Geschichte Bearbeiten

Nidd Bearbeiten

Nidd, auch genannt die steinerne Dame, ist die oberste Gottheit der Theokratie in den heiligen Landen von Nidd und steht für Recht, Ordnung und Stabilität. Ihr Symbol ist der sich nach oben verjüngende und von einer Pilzkappe gekrönte, aus weißem Stein erbaute Turm, der in der Mitte der Stadt Tari Nidd (Haus/Heim von Nidd) zu finden ist. Wenn sie dargestellt wird, so ist ihr Abbild eine hübsche, junge Frau, mit wallendem, hüftlangen weißen Haar und porzellanweißer Haut und pechschwarzen Augen. Gekleidet ist sie in einem fließenden, ebenfalls weißen Gewand, das sich zu ihren Füßen kräuselt wie eine Welle an einer Klippe. In ihrer Linken trägt sie einen Ring aus Kettengliedern, die die Verbundenheit ihrer Anhänger und die Ordnung repräsentieren. Die rechte Hand ist mit der Handfläche nach oben geöffnet und nach vorne gestreckt und bietet dem Betrachter an, sich ihr anzuschließen.

Nidd als Gottheit Bearbeiten

Nidd als Gottheit wohnt personifiziert in Tari Nidd, genauer gesagt im Stadtkern, der komplett aus weißen Stein erbaut ist und dessen Mittelpunkt ihr Tempel, der Turm, bildet. Sie ist tatsächlich in den Steinen des Stadtkerns zu finden und sieht und hört alles, was darauf geschieht. Zusätzlich ist es ihr möglich diesen Kern zu manipulieren, ihn anwachsen, schrumpfen, verhärten oder erweichen zu lassen. Die Fähigkeit Dinge zu hören oder zu sehen wird außerdem auf geweihte Steintafeln übertragen, die etwa zwanzig mal dreißig Zentimeter groß und um die drei Kilo schwer sind. Diese Tafeln werden an bestimmten Punkten in der Welt (meist in Botschaften) aufgestellt und sind in der Lage Nidd auch an diesem Punkt ihre Fähigkeit des Sehens und Hörens zu geben. Es ist Nidd jedoch nicht möglich die Tafeln zu verändern oder Nachrichten in die andere Richtung zu schicken.

Der Stadtkern gilt im allgemeinen als unneinehmbar. Die letzte Belagerung fand vor dreihundert Jahren statt und eine Eroberung war unmöglich, da Nidd den Kern einfach um zehn Meter erhöhte und ihn anwachsen ließ, wenn die belagernden Truppen eine Rampe bauten. Ausgezehrt und demoralisiert von diesem sinnlosen Unterfangen, wurden die Belagerer von den Dunkelelfen aus dem Westen zerschlagen und die Belagerung damit beendet.

Ihre Aufgabe das Chaos der Welt zu bändigen versucht Nidd durch die Einführung einer theokratischen Gesellschaftsordnung zu erreichen. Sie hat eine auf strenge Hierarchien ausgelegte Staatsform entwickelt, in der sich alle ihr unterzuordnen haben und deren Gesellschaftsschichten in Kasten aufgebaut sind. An oberster Stelle befindet sich Nidd als oberste Instanz für alle gesellschaftlichen Belange und darunter dann die Hohepriester, die jeweils eine größere Stadt der heiligen Lande von Nidd leiten. Darauf folgen die Kommandanten der Templer, des bewaffneten Arms der Bevölkerung von Nidd, gefolgt von allen anderen Soldaten und Priestern. Die vierte Instanz bilden alle Bürger, intelligente Lebewesen, deren Fähigkeiten, Glaube und manchmal auch ein abgeleisteter Militärdienst das Privileg des Bürgertums verschafft haben. Die letzte Kaste bilden die Sklaven, die für die alltäglichen Arbeiten genutzt werden und direkt ihren Herren unterstehen. Während der Bürger- und Sklavenstatus vererbt wird ist es nicht möglich, die Stellung innerhalb der Hierarchie weiterzuvererben, diese müssen zwingend von den Instanzen und damit letzten Endes von Nidd direkt vergeben werden. Sklaven innerhalb des Reiches sind zwar ihren Herren und allen anderen, höhergestellten Personen hörig, jedoch gibt es Einschränkungen bei der Behandlung von Sklaven. Körperliche Züchtigung ist nur bei schweren Vergehen wie Diebstahl, grobe Fahrlässigkeit die zu materiellen Schäden oder gar körperlichen Verletzungen führt oder bei direktem Ungehorsam zulässig und wird in den meisten Fällen nicht als tatsächliche Bestrafung eingesetzt, da ein Vergehen gegen den Herren ein Vergehen gegen die direkte Ordnung von Nidd ist und somit eine größere Bestrafung die Verwehrung des Bürgerstatus ist, der am Ende eines Sklavenlebens dem Sklaven und allen Nachkommen gegeben wird.

Nidd als Stadt Bearbeiten

In der Mitte der Stadt thront der Turm von Nidd, ein gewaltiger Turm von gut 100m Höhe, der aus weißen Stein erbaut wurde und sich nach oben verjüngt, bis er mit einer Art Pilzkappe abschließt. Dieser Turm ist der heiligste Ort des Glaubens an Nidd und gleichzeitig der Wohnort des Avatars von Nidd. Wenn man den Tempel betritt wird man von einer angenehmen, trockenen Kühle in Empfang genommen, die bei jedem Klima den Körper beruhigt. Man läuft einen Gang in die Mitte des Turms und von da aus hat man die Möglichkeit, die Gebetsnischen in den Seiten zu betreten, um dort zu der immer zuhörenden steinernen Dame zu sprechen oder man kann der Treppe folgen, die sich spiralförmig nach oben windet und das Erreichen immer neuer Gebetsnischen eröffnet, eine entgegengesetzte Spiraltreppe ermöglicht das sichere Hinabsteigen von oben. Es ist nicht notwendig den Tempel direkt zu betreten um zu beten und die meisten Anhänger beten in ihren eigenen vier Wänden, jedoch ist es Brauch, einmal im Jahr, meist an besonderen Tagen wie dem eigenen Geburtstag, den Turm so weit hinaufzusteigen wie man es sich selbst zutraut und zu beten, wobei eine höhere Nische ein höherer Beweis des eigenen Glaubens ist. Es gibt gebrechliche Menschen, die ohne Probleme die obersten Nischen erreichen, während tüchtige Soldaten es nicht schaffen weiter als einige Meter in die Höhe zu steigen, da Nidd den Turm und damit die Treppen selbst manipulieren kann und somit verschiedenen Menschen den Aufstieg erleichtern oder erschweren kann. An der Spitze des Turms, von einem steinernen Portal geschützt, befindet sich das Gemach von Nidd und dieses Zimmer können nur jene betreten, die von Nidd für große Taten auserwählt werden, seien es die Hohepriester, die Kommandanten oder aber auch einfache Menschen, deren innewohnendes Potenzial von Nidd erkannt wurde und von ihr ihren Segen erhalten. Alle die Nidd gesehen haben beschreiben sie anders, jedoch hat ein jeder das Gefühl, das perfekte Wesen getroffen zu haben, dass man sich vorstellen kann. Die Taten ihrer Erwählten sind legendär und auch wenn Nidd sich aus den Streitereien der anderen Reiche weitgehend heraushält so sind schon große Umbrüche durch sie unterstützt worden, im politischen, religiösen oder Kriminellen. Nidd besitzt die Macht fast alle körperlichen Gebrechen zu heilen, jedoch kommt diese Heilung mit einem Preis. Jemand, der im Tempel um Heilung betet und erhört wird, wird zwar geheilt, jedoch ist es für ihn notwendig, das Ritual des Felsens zu duchleben, eine magische Zeromonie in deren Verlauf der Körper des Patienten verändert und die Krankheit geheilt wird. Die Haut wird gräulich, bekommt die Textur rauhen Steins und die Augen, sonst voller Leben, bekommen jenen schwarzen Schimmer, den man schon in den Augen von Nidd sehen kann. Er wird ein Steinerner, ein Diener von Nidd, bar jeglicher Anfälligkeit gegenüber von Verletzungen, außer den schwersten, beginnt gebückter zu laufen und die Bewegungen und Sprache werden langsamer. Körperliche Arbeiten werden ineffizient und geistige Anstrengungen sind effektiver. Jene Steinerne erfüllen einen wichtigen Zweck. Ihre natürliche Resistenz gegen körperliche Gebrechen und Ablenkungen macht sie zu guten Zuhörern, Lesern und verbessert ihre geistigen Kapazitäten insgesamt, was zur Folge hat, dass sie meist Wissen ansammeln und es, unterstützt durch """freie Hände""" auf Seiten von dicken Büchern bannen. Nur wenige wählen diese Art von Heilung, da das alte Leben auf einen Schlag endet und mit einem Leben der Strebsamkeit und der intellektuellen Wahrheitssuche ersetzt wird. Doch jene, die ein langes Leben genossen haben und so lange wie möglich Nidd dienen wollen, nehmen dieses Angebot dankend an.


Nidd und die Animologie Bearbeiten

In Tari Nidd gibt es in geringen Maße eine Verwendung von Animologie, sie beschränkt sich jedoch auf die Bestrafung der schlimmsten Verbrechen, wie etwa Mord und Verrat. Diese Verbrechen werden als Verstoß gegen die Ordnung und der Förderung des Chaos verstanden und damit bestraft, dass die Seele des Verbrechers in eine 40 x 40 cm große Steinplatte geschlossen wird und dann auf einem besonderen Platz verlegt wird, Versehen mit Namen und der Art des Verbrechens. Daraufhin werden die Bewohner von Nidd tagtäglich auf diesen Platten laufen und die Seele versteht bewusst, wo sie ist, was sie ist und was mit ihr passiert, unfähig dagegen vorzugehen. Nach einer gewissen Zeit, abhängig von der schwere der Straftat, wird die Platte in einer Zeremonie aus dem Boden gehoben und in einem Ritual zerschlagen, um die Seele zu befreien.

Verbreitung Bearbeiten

RangordnungBearbeiten

Taten Bearbeiten

Gebete Bearbeiten

Standorte Bearbeiten

Largerwacht

Fähigkeiten Bearbeiten

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