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Die Krabbeninsel, Jassrad:

Das Reich Jassrad, auch genannt die Krabbeninsel, ist das Königreich der ECHSEN und FRÖSCHE und besteht aus der Hauptinsel Jassrad und einigen anderen, davor liegendenden Inseln. Die kleineren Inseln lassen sich in drei Einheiten unterteilen: die Zwillinge Jossoj im Osten, zwei hohe Inseln, die nur über Aufzüge, Leitern oder gewagten Klettereinlagen erreicht werden können, die Inseln Hobbro in der Mitte, eine Ansammlung kleinerer Inseln, deren tückische Strömungen und Kliffe ein sicheres Durchkommen ohne Führer unmöglich machen und im Westen die drei Inseln Quas.

Jossoj wird in erster Linie von den ECHSEN bewohnt, während Quas von den FRÖSCHEN bewohnt wird und die Inseln Hobbro und die Hauptinsel Jassrad eine Mischung aus beiden Rassen beheimatet. Andere Rassen sind nur in Hobbro und Jassrad erlaubt und dort auch nur in bestimmten Gebieten, die weit abseits der Brut- und Gemeinschaftsstätten liegen, die das kulturelle Rückgrat von Jassrad bilden.

Früher in einen Kampf um die Vorherrschaft über dieser Inseln verstrickt, haben sich ECHSEN und FRÖSCHE blutige Schlachten geliefert, der durch ein Übersetzen der Festländer (Obros) beinahe zu ihrer Auslöschung geführt hätte. Unter der Führung des ECHSEN-Königs Ssrim und der FROSCH-Königin Wollow konnten die Festländer zurückgedrängt und die alten Streitigkeiten beigelegt werden. Jassrad (das Nest) und Hobbro (die Eier) wurden als gemeinsame Gebiete erklärt, während Jossog und Quas Gebiete und Heimatstädte der verschiedenen Rassen sind.


Die Regierung von Jassrad besteht aus dem königlichem Geschlecht der ECHSEN und der FRÖSCHE, die eine "politische" Heirat eingehen, das heißt, sie regieren gemeinsam und gelten als die oberste Regierung, während sie jeweils selbst eine Familie haben und auch eigene Kinder zeugen, die ihre Folge antreten werden. Traditionell werden bei beiden Rassen nicht die Erstgeborenen ausgewählt, sondern es wird von der königlichen Familie der beste Kandidat/Kandidatin ausgewählt, sodass es durchaus eine "doppelt-männliche" oder "doppelt-weibliche" Königsfamilie geben kann.

Dem Königspaar unterstellt ist ein Rat aus Echsen und Fröschen, der zu jeweils 50% aus einer der beiden Rassen zu kommen hat und von der respektiven Königsfamile und deren Beraterstab (die ausgwählten Ratsmitglieder) ausgewählt wird, wobei die Königsfamilien immer das letzte Wort haben und wählen könnten wen sie wollten, es aber aus politischen Gründen eher selten gegen den Willen der Berater durchsetzen, bzw. Eher den ganzen Rat austauschen, als gegen ihn zu regieren.


Die Frösche und Echsen sind von ihrem Fortpfalnzungsverhalten ähnlich, aber bei ihrer sozialen Auslese unterschiedlich. Beiden gleich ist, dass sie ein starkes Gefühl der kollektiven Gesellschaft haben und die Brut über allem steht, auch über dem Individuum selbst. Beide Gruppen haben zwar eine sexuelle Fortpflanzung als Grundlage, jedoch wird in beiden Gesellschaften nur bestimmten Paaren eine tatsächliche Fortpflanzung erlaubt, während in den meisten Fällen die Individuen kinderlos bleiben. Die Kinder werden in sogenannten Brutstätten gezeugt, die sich auf der respektiven Hauptinsel der Rassen befinden und von den ausgewählten Weibchen mit vielen Eiern und von mit ausgewählten Samen befruchtet werden. Die Auswahl der richtigen Individuen ist die Aufgabe der Matriarchen, eine Gruppe weiblicher Individuen, die ihr Leben damit verbringen die Brut zu hüten und zu stärken.


Die Frösche haben eine größere Anzahl an geborenen Kindern, die sie in ihre Gesellschaft unmöglich alle integrieren können. Sie leben zwar nur 40-50 Jahre (normalerweise) aber selbst mit der Beschränkung der Fortpflanzung ist es fast nicht möglich die Bevölkerung von einem explosiven Anwachsen abzuhalten. Deswegen haben sie das Konzept des Frug (Platz) und Jupp (Reise) erfunden, um der wachsenden Bevölkerung Herr zu werden. Die unterschiede zwischen Männern und Frauen ist gering und deshalb betrifft dieses Konzept beide Geschlechter. Ein Frosch, dessen Fähigkeiten in der Kindheit ein gewissen Talent für eine bestimmte Richtung aufweisen, wird in der Gesellschaft aufgenommen und wird in seiner bestimmten Stellung so lange arbeiten, bis er stirbt oder seine Talente eine andere Anstellung nützlicher Erscheinen lassen. Ein Frosch, der nicht sofort in die Gesellschaft integriert werden kann (da es nur eine begrenzte Anzahl an Anstellungen gibt), muss sich auf eine sogenannte Jupp begeben, eine Reise, deren Ziel es ist, für die Quas nützliche Fähigkeiten oder Güter zu erwerben. Die Frösche, die sich auf die Jupp begeben, sind oft in einer Anzahl gefährlicher Anstellungen zu finden, sei es als Söldner, Abenteurer oder als Krimineller. Der Gesellschaft von Quas ist es egal, ob ein Frosch seinen Reichtum auf illegale Weise erworben hat, solange dieser Frosch keine Gefahr für die Kolonie darstellt. Auch wenn ihre Stärke geringer ist als die der meisten anderen Rassen, ist ihre Wendigkeit, Zähigkeit und Geschicklichkeit ein großer Vorteil der Frösche, die in Verbindung mit einer grundlegenden Kampfausbildung in Quas aus ihnen schon frühzeitig nützliche Söldner und Späher macht. Ein Frosch, der sich der Kolonie nicht mehr zugehörig fühlt oder seinen Wert in der Gründung einer neuen Kolonie zu beweisen sucht, kann durchaus eine neue Kolonie gründen, die jedoch meist aufgrund der fehlenden Infrastruktur des bestehenden Quas in sich zusammenfällt. Es gibt jedoch einige Kolonien, deren Existenz sich schon über eine lange Zeit gehalten haben.


Die Echsen haben eine andere Form der sozialen Auslese. Es gibt zwar auch eine Gruppe von Matriarchen, die die Fortpflanzung kontrollieren, jedoch wird innerhalb der Wachstumsphase der einzelnen Eier auf Jossoj schon frühzeitig eingegriffen und zu schwache Eier aussortiert, um eine möglichst qualitativ hochwertige Brut zu erzeugen. Die Plätze in ihrer Kolonie werden frühzeitig ausgefüllt, während ein kleiner Überschuss aus Echsen als Rissad (Freie) ihr eigenes Glück durch das Gründen eigener Unternehmungen oder den Militärdienst zu finden versuchen oder als Ersatz für mögliche Unfälle und Krankheiten dienen und die Zeit bis dahin mit niederen Arbeiten verbringen.


Der militärische Dienst der Frösche und Echsen ist schon recht frühzeitig in Verwendung, außer wenn ein Individuum von Anfang an zeigt, dass es in einer anderen Stellung besser aufgehoben wäre. Ein großer Teil der Bevölkerung ist in grundlegenden Kampftechniken, inbesondere mit Speeren (Frösche) und Kurzschwertern (Echsen) ausgebildet, während ein kleiner Teil zu kampferprobten Veteranen gehört, z.B. Die legendären Krabbenritter. Im Falle eines tatsächlichen Krieges (der in so einer Form schon seit X hundert Jahren nicht mehr vorkam) wird die selektive Brutpflege außer Kraft gesetzt und ein rasantes Bevölkerungswachstum wird eingesetzt, um die Feinde mit purer Masse unter Druck zu setzen.

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